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Geschichte im Detail

Geschichte

         Artikel im Sektionsboten 1990/3     

  

Am 17. Oktober 1910 wurde die Sektion Charlottenburg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins gegründet.

Wie kam es dazu, was lagen für Gründe vor, wie gründet man eine neue Alpenvereinssektion? Diese Fragen lassen sich nicht so ganz zufriedenstellend beantworten, denn in den letzten Kriegsjahren wurde unsere damalige Geschäftsstelle ausgebombt, wertvolle Unterlagen gingen verloren. Was blieb, wurde nach dem Kriege beschlagnahmt und verschwand ebenfalls. Die Reste sind lückenhaft und Mitglieder aus den Gründungsjahren gibt es natürlich nicht mehr.

Was man noch weiß: Es gab 1910 in Berlin bereits vier Alpenvereinssektionen und zwar die Akademische Sektion und die Sektionen Berlin, Mark Brandenburg und Hohenzollern. Wie berichtet wird, waren 28 Mitglieder der erst vier Jahre zuvor gegründeten Sektion Hohenzollern "unzufrieden". Worüber ist nicht mehr in allen Einzelheiten bekannt. Bekannt ist, daß der Vorstand der Sektion Hohenzollern, wegen interner Zwistigkeiten, die Ämter niederlegen will. Außerdem vertrat man damals bei den Hohenzollern die Meinung, keine Hütten und Wege bauen zu wollen, wogegen die Charlottenburger dafür Feuer und Flamme waren.

sektion charlottenburgVermutet wird auch, daß die Unzufriedenheit mit der Frage der Stellung der weiblichen Mitglieder im Alpenverein zusammenhängt; es konnten wohl damals nur Ehefrauen von Mitgliedern in den Alpenverein aufgenommen werden. Unverheiratete weibliche Mitglieder gab es nicht, und die Sektion Charlottenburg war wohl die erste, die es diesem Personenkreis ermöglichte, dem Alpenverein beizutreten. Aber auch hier dominieren ersteinmal wieder die Herren, werden doch im Gründungsprotokoll nur 12 männliche Personen aufgezählt, während aber 12 männliche und 16 weibliche Mitglieder aus der Sektion Hohenzollern ausgetreten waren.

Die Vorarbeiten zur Gründung begannen bereits am 27. Juni 1910 mit einem Schreiben an den Hauptverein in München. Gleichzeitig wurden die Berliner Nachbarsektionen befragt, ob sie etwas gegen die Gründung einer neuen Sektion einzuwenden hätten. Nachdem diese keine Einwände bekundeten und der zukünftigen Sektion sogar ihre Glückwünsche übermittelten, gab der Hauptverein an die "Hochverehrliche Sektion Charlottenburg" dann am 4. Oktober grünes Licht zu deren Etablierung.

Nun erst kam es zu der erwähnten Gründungsversammlung am 17. Oktober 1910 im Löwenbräu, in der Berliner Charlottenstraße Nr. 51. Immer wieder wurde und wird vermutet, daß es sich um eine Gründung in Charlottenburg gehandelt habe, aber die Festschrift von 1935 spricht von einer Berliner Charlottenstraße. Wieweit unser Name willkürlich gewählt wurde oder eine Verbindung zu Charlottenburg darstellt, ist heute nicht mehr genau nachvollziehbar.


Die Gründung unserer Sektion wurde noch am selben Tage, am 17. Oktober, allen anderen Berliner Sektionen, der Sektion Neumark in Landsberg/Warthe, der Sektion Potsdam und dem Verband märkischer Touristen-Vereine angezeigt. Alle bedankten sich und wünschten uns alles Gute ...

1910 Gründung der Sektion

Die Mitgliederzahl stieg noch in diesem Jahr von 12 auf 63. Auf der ersten Hauptversammlung übernahm Herr Dr. Janke für die nächsten 34 Jahre bis zu seinem Tod das Amt des 1. Vorsitzenden.

1911 Projektionsapparat für Diavorträge wurde angeschafft

Ein Projektionsapparat für fast 1100 Mark wurde angeschafft und jeden Monat ein Lichtbildervortrag gehalten. Die Sektion zählt im Juni bereits 100 Mitglieder. Man trifft sich außerdem monatlich einmal zum Wandern. Die Sektion Charlottenburg ist der Größe nach die 177. Sektion des D.u.ö.A.V.

1912 Gründung der Plattl-Gruppe "D'Grüabig'n"

... die bis in die fünfziger Jahre existierte. Ein eigenes Vereinsabzeichen wird entworfen und vom Hauptverein genehmigt. Beim Winterfest im Motivhaus in der Hardenbergstraße 6 zählt man 200 Gäste. Karussell, Rutschbahn, Schießstand und „Originalalpen“ sorgen neben einem oberbayerischen Schauer- und Trauerspiel für die notwendige Stimmung. Erstmalig wird ein Hüttenerwerb erwogen. Die private Birnlückenhütte im oberen Ahrntal ist im Gespräch. Jedoch ist der geforderte Preis zu hoch.

1913 95 männliche und 60 weibliche Mitglieder

Es gab 95 männliche und bereits 60 weibliche Mitglieder und so wurde ein befristeter Aufnahmestop für nicht verheiratete Damen erwogen - nur noch Ehefrauen von Mitgliedern sollten aufgenommen werden. Auf alle Fälle sieht eine geänderte Satzung vor, daß nur noch die vor dem 8. Dezember 1913 aufgenommenen weiblichen nicht verheirateten, als „ordentliche“ Mitglieder gelten. Männliche und weibliche Mitglieder sitzen bei den Vorträgen immer noch getrennt. Wiederum ist die Anschaffung einer eigenen Hütte, diesmal im Ankogelgebiet im Gespräch.

1914 Letzter Vortrag vor dem 1. Weltkrieg

Während des Krieges gab es 1917 nur einen einzigen Vortrag. Ansonsten wurden nur zwanglose Zusammenkünfte abgehalten.

1919 nur noch 111 Mitglieder

Die Sektion zählte nach dem Krieg nur noch 111 Mitglieder, aber bereits ein Jahr später beginnt die Mitgliederzahl wieder zu steigen Man zählt 142 Mitglieder.

1922 Ausdehnung der Stimmberechtigung

Es wird beschlossen die. Stimmberechtigung auch auf ordentliche, weibliche Mitglieder auszudehnen. Jedoch soll „die Zahl der weiblichen Mitglieder die der männlichen nicht übersteigen" . . . Die Aufnahmegebühr beträgt 500 Mark, der Beitrag 360 Mark (A-Mitgl.) bzw. 180 Mark (B-Mitgl.). Durch die Inflation, ebenso wie durch Zeichnung einer Kriegsanleihe im 1. Weltkrieg, ist das gesamte Vereinsvermögen zerflossen.

1923 Anstieg der Mitgliederzahl

Die Mitgliederzahl steigt stark an, Ende des Jahres zählen wir 700 Mitglieder. Nach der Inflation zahlen die A-Mitglieder 3 Goldmark, die B-Mitglieder 2,50 Goldmark und die Aufnahmegebühr beträgt 4 Goldmark. Wegen des starken Ansteigens der Mitgliederzahl wird die Einrichtung einer Geschäftsstelle nötig. In einem städtischen Gebäude, Wallstraße (heute Zillestraße), Ecke Kaiser-Friedrichstraße, Eingang Kirchstraße (heute Gierkezeile), Erdgeschoß, Zimmer l, wird für die nächsten 11 Jahre Obdach gefunden. Sogar ein eigenes Telefon, Nebenstelle Nr.39 des Bezirksamtes, stand der Sektion zur Verfügung. Dieser Standort ist nur einen Steinwurf von der heutigen Geschäftsstelle entfernt. 

1924 Mitgliederzahl beträgt jetzt 861

Die Mitgliederzahl beträgt jetzt 861 und die Sektion beschließt, nach einem Vorschlag des Verwaltungsausschusses, den Kauf einer eigenen Hütte und zwar der Riegenhütte des Turnvereins Hall/Tirol (Bauj.1910) im vorderen Voldertal (Tuxer Voralpen) für 12.000 Goldkronen. Der Betrag wird durch Umlage zusammengebracht, aber rund 200 Mitglieder verließen aus Protest die Sektion.

1925 Übergabe der Hütte

Übergabe der Hütte, die nun Tulfer Hütte heißt, an die Sektion Charlottenburg. Gleichzeitig fiel der Sektion damit das Voldertal als Arbeitsgebiet zu und es wurde der Wunsch nach einer Hochhütte in diesem Gebiet lebendig. Für die Tulfer Hütte wird eine Höhe von 1412 m angegeben. Erst später erweist es sich, daß diese Angabe falsch ist. Es sind genau 1337 m.

1927 Erwerb eines Grundstückes

Erwerb eines Grundstückes von 3500 qm am Ende des Voldertales unterhalb des Naviser Joches am oberen Melkboden (2200 m hoch) zum Bau einer Hochhütte, der „Charlottenburger Hütte". Das Grundstück ist noch heute (2010) in unserem Besitz. Für die Zustimmung zum Erwerb des Grundstückes durch die Anrainer mußte die Sektion den Karrenweg bis hinauf zur Steinkaser Alm ausbauen. Zum Bau einer Hütte werden jedoch rund 76.000 Mark benötigt, die zu der Zeit nicht vorhanden waren. Es dürfen jetzt auf Antrag der Jungmädel (aber nur für ein Jahr befristet) auch männliche Jugendliche aufgenommen werden, deren Eltern nicht der Sektion angehören.

1929 erstes weibliches Mitglied in Berlin

Als erstes weibliches Mitglied in Berlin erhält unser Mitglied Fräulein Ulrich das silberne Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft. Da vor 25 Jahren bei keiner Berliner Sektion ledige Frauen ordentliche Mitglieder werden konnten, ist dies wohl erstmalig in der Geschichte des Alpenvereins hier in Berlin.

1932 Verhandlungen über den Kauf eines weiteren Grundstückes

Verhandlungen über den Kauf eines weiteren Grundstückes zum Bau einer Skihütte auf der Tulfein Alm wurden geführt. Es kam durch Einspruch des Hauptvereins zu keinem Abschluß. Bedingt durch die weltweite schlechte Wirtschaftslage meldeten sich 76 Bewerber für die Hüttenpacht der Tulfer Hütte. Der Bau der Hochhütte am Naviser Joch wird wegen finanzieller Probleme auf unbestimmte Zeit verschoben.

1933 Vorstand aufgelöst

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung muß aufgrund einer Anordnung des Reichssportkommissars der Vorstand aufgelöst und ein Sektionsführer gewählt werden. Der bisherige 1. Vorsitzende Dr. Janke wird Sektionsführer. Die Sektion wird eingegliedert in den NS-Reichsbund für Leibesübungen als Gruppe II Bergsteigen in der Fachsäule 11. Die Sektion braucht zwei neue Fahnen: eine schwarz-weiß-rote und eine Hakenkreuzfahne. Die Grenzüberschreitung nach Österreich wird erschwert und 1936 wird sogar eine Erlaubnis dazu notwendig und alsbald benötigt man Devisen für den Aufenthalt dort.

1937 Jugendgruppe soll aufgelöst werden

Die Jugendgruppe soll aufgelöst werden, weil jetzt die HJ (Hitlerjugend) gesetzlich das Alleinvertretungsrecht für die Jugend übernommen hat. Das Reisen nach Österreich wird weiter erschwert. Schilderungen von damals sprechen von 650 Mark Devisen und 50 Nächtigungsscheinen, die der Sektion für ihre Mitglieder für Fahrten nach Österreich zugeteilt wurden.

1938 Charlottenburger Sektionsbote darf weiter erscheinen

Der Charlottenburger Sektionsbote wird nach schwierigen Verhandlungen nicht zu einer „eingliederungspflichtigen" Zeitschrift erklärt und darf weiter erscheinen, aber bald wird die Sektion umgetauft in "Zweig Charlottenburg". Vom Winter 1939 an wird verdunkelt, für die Geschäftsstelle werden jetzt die Kohlen zugeteilt, die Polizeistunde wird vorverlegt, sodaß Veranstaltungen jetzt schon um 18.30 Uhr beginnen müssen. Ein Jahr später wird ein Teil des Arbeitsgebietes unserer Sektion an die Sektion Hall des D.u.Ö.A.V. abgegeben.

1942 letzte Vorstandssitzung

Die letzte Vorstandssitzung im Kriege findet statt. Trotzdem erreicht der Mitgliederbestand die stattliche Zahl von 1100! Bei einem Bombenangriff 1944 stirbt der 1. Vorsitzende Dr. Janke. Ein großer Teil der Unterlagen der Sektion wird dabei vernichtet.

1945 alle Vereine aufgelöst

Nach Kriegsende sind mit dem Befehl Nr. l des russischen Marschalls Schukow u.a. alle Vereine aufgelöst und das noch vorhandene Mobilar und Inventar der Sektion beschlagnahmt worden. Anträge in den nächsten beiden Jahren auf Neuzulassung unserer Sektion als „Alpenverein Charlottenburg" werden abgelehnt. Allen anderen Berliner Sektionen ergeht es ebenso.

1949 Antrag auf Gründung eines "Alpenverein Charlottenburg"

Ein erneuter Antrag auf Gründung eines "Alpenverein Charlottenburg" wird von der Britischen Militärregierung genehmigt. Die Gründungsversammlung findet im Restaurant Wendel am Richard-Wagner-Platz statt. Anschliessend wird ein neuer Vorstand gewählt.
Alle AV-Hütten in Österreich, so auch die Tulfer Hütte bleiben beschlagnahmt. Sie werden treuhänderisch von Hofrat Martin Busch verwaltet. Lichtbildervorträge und Wanderungen werden nun wieder regelmäßig durchgeführt.

1950 Die Sektion Charlottenburg

– noch heißt sie ja bis 1951 offiziell „Alpenverein Charlottenburg“ - feiert im Schultheiss an der Gedächtniskirche ihren 40. Geburtstag.

1954 Sektionsbote erscheint wieder

Der im Kriege eingestellte Charlottenburger Sektionsbote erscheint wieder regelmäßig.

1958 Vereinshütten werden zurückgegeben

Alle in Österreich treuhänderisch verwalteten deutschen AV-Hütten, so auch unsere Tulfer Hütte, werden den Eigentümern zurückgegeben. Die Mitgliederzahl klettert in den nächsten zwei Jahren auf 250 Mitglieder.

1960 Mitgliederzahl steigt wieder

Die Mitgliederzahl beträgt 250. (vgl. Mitgliedszahlen)

1962 erste Bergwanderwoche

Die erste Bergwanderwoche, eine fünftägige Karwendeldurchquerung mit 14 Teilnehmern, findet statt.

1963 Absturz von Jürgen Liebscher

Der Absturz von Jürgen Liebscher, Jungmann, 24 Jahre alt, an der Laliderer-Nordwand erschüttert die Sektion und lähmt sämtliche Kletteraktivitäten.

1968 regelmäßige und offizielle Vereinsfahrten

Aus den unregelmäßigen, inoffiziellen Kurzfahrten werden jetzt regelmäßige und offizielle (meist 2 x im Jahr) in den Harz oder nach Franken. Die erste Fahrt mit 11 Teilnehmern geht im Mai in den Harz zum Wandern und zum Klettern. Eine Bergsteigergruppe wird gegründet, ebenso eine Skigruppe.

1970  Gründung Alpenvereinsjugend Berlin

Die Alpenvereinsjugend Berlin für alle Jugendlichen der drei Berliner Sektionen (Berlin, Spree-Havel und Charlottenburg) wird gegründet. Nach Auflösung der Sektion Spree-Havel, einer Nachkriegsgründung, und wegen geringer Beteiligung durch unsere Jugend stirbt das Projekt und läuft seit 1973 nur noch als Gruppe in der Sektion Berlin weiter.

1976 vor der Pleite

Nachdem im vorigen Jahr wegen Erkrankung der Hüttewirtin und auf Druck der örtlichen Gesundheitsbehörden die Tulfer Hütte einige Zeit geschlossen war, wurde nach dem Tod unseres 1. Vorsitzenden Edgar Beusterien in diesem Jahr klar, dass wir die Hütte nicht mehr finanziell halten konnten. Wir hatten das gesamte vorhandene Sektionsvermögen in die Hütte gesteckt, wir hatten - ohne dass der restliche Vorstand davon wusste - sogar Schulden (fast einen ganzen Jahres-Etat), wir waren eigentlich pleite. Sogar die Schatzmeisterin suchte das Weite. Es ist dem damaligen 2. Vorsitzenden Alfred Riedel und dem Beisitzer und Redakteur Gerd Schröter zu verdanken, dass die Sektion in dieser Zeit nicht aufgelöst, sondern – wenn auch mühevoll – weitergeführt wurde.

1977 Beschluß zum Verkauf der Tulfer Hütte

Der Verkauf der Tulfer Hütte wird auf Antrag des Vorstandes auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 6. Januar ohne Gegenstimmen bei drei Enthaltungen beschlossen. Es sollte jedoch noch drei Jahre dauern, bis nach langwierigen Prozeduren und Kungeleien vor Ort der Verkauf endlich stattfinden konnte.

1978 wieder eine Gruppenfahrt

Nach langer Zeit wird wieder eine Gruppenfahrt, diesmal ins Ferwall, durchgeführt. Später in den achtziger Jahren werden diese Bergwanderwochen zu einer ständigen Einrichtung. Allgäu, Wetterstein, Berchtesgadener und Karwendel, Ötztal, Zilleral und Stubaital heißen die Ziele. Der Sektionsbote erhält jährlich wechselnde farbige Umschläge, die Zeichnungen auf dem Titelblatt stammen nach dem Tod seines Vaters jetzt von Herrn Jürgen Beusterien. Die Sektion sucht nach vier Jahren in der Charlottenburger Haubachstraße eine neue Geschäftsstelle und zieht 1979 in die Kantstraße 54 um.

1980 Verkauf der Tulfer Hütte

Die Tulfer Hütte, wegen ihres Alters und verschiedenster behördlicher Auflagen seit Jahren ein Faß ohne Boden, kann endlich verkauft werden. Die Übernahme durch einen deutschen Skiclub scheiterte am Einspruch der Landeshauptmannschaft Innsbruck auf Ansinnen der Gemeinde Tulfes. Die Hütte ist nach dem Verkauf als private Ausflugshütte eines örtlichen Gastwirtes in Betrieb. Der Erlös aus dem Verkauf wurde von uns zinsbringend angelegt, was uns dann im Jahre 2005 den schuldenfreien Ankauf unserer jetzigen Geschäftsstelle ermöglichte. Die recht hohe Geldsumme musste vor den Begehrlichkeiten interessierter Vorstands- und gemeiner Mitglieder immer wieder gesichert werden. Der Vorstand hatte 1977 den Mitgliedern versprochen, dass der Erlös aus einem Verkauf für einen späteren Hüttenankauf vorgesehen und nicht angetastet werden sollte. Das von unseren Altvorderen so mühsam aufgebrachte Geld sollte nicht verschleudert werden. Das 70-jährige Jubiläum wurde am 18. Oktober im Ratskeller Zehlendorf gefeiert.

1982 ALPIN-Lehrabende, Wandergruppe

Wir versuchen jährliche ALPIN-Lehrabende einzuführen. Nach anfänglichem Interesse flaut dieses jedoch im Laufe der Jahre ab. Die Sektion hat ihren ersten Bergwanderführer (Gerd Locke). Die Bergwanderwochen in den nächsten Jahren finden unter seiner Leitung statt. Ab jetzt gibt es auch die sog. Mittwochs-Wanderungen, die weniger laufwütigen Mitgliedern die Schönheiten Berlins und der mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichenden Umgebung näher bringen sollen.

1985 Sektion wird 75

Unsere Sektion wird 75 und so feiern wir am 12. Oktober mit einer „Mondscheinfahrt“ auf einem Musikdampfer mit warmer Küche und Kapelle auf Berliner Gewässern im Beisein zahlreicher Gäste unserer Patensektion Braunschweig und des Nordwestdeutschen Sektionenverbandes und verschiedener anderer Sektionen. Das Schiff mit 300 Innenplätzen legte an der Charlottenburger Schlossbrücke ab, fuhr bis nach Wannsee und war gegen Mitternacht wieder zurück. Der Charlottenburger Bürgermeiser ließ es sich nicht nehmen die gesamte Fahrt mitzumachen – obwohl er eigentlich in Wannsee aussteigen wollte….

1987 Einführung der Hüttenumlage

Alle nicht-hüttenbesitzenden Sektionen müssen entsprechend ihrer Mitgliederzahl entweder eine Abgabe an den Hauptverein leisten oder einer selbst gewählten und vom Hauptverein genehmigten Patensektion diese Mittel zukommen lassen. Wir kooperieren mit der Sektion Braunschweig und unterstützen damit ihre Braunschweiger Hütte im Pitztal. Als Dank erhält der Seminarraum in der Hütte den Namen „Charlottenburger Zimmer“. Der Raum wurde anlässlich einer Sektionswanderung 1988 eingeweiht. Unsere Mitgliederzahl am Ende des Jahres 1987 beträgt nach Abzug der Abgänge 423.

1988 steigende Mitgliederzahl

Mitgliederzahl Ende des Jahres 451 (nach Abzug der Abgänge).

1989 steigende Mitgliederzahl

Die Sektion zählt 476 Mitglieder zum Ende des Jahres.

1990 Die Sektion wird 80

Die Sektion feiert am 13. Oktober ihren 80-jährigen Geburtstag in der alten Kongresshalle im Tiergarten, auf unserer Sektionsfahrt in den Harz können wir nach der Wende zum ersten Mal den Brocken besteigen. Das 500. Mitglied wird aufgenommen (vgl. Mitgliedszahlen). Im nächsten Jahr bieten wir zusätzlich zu den Mittwochs- und Normalwanderungen ausdauernde Wanderungen an.

1991 ausdauernde Wanderungen

Zusätzlich zu den Mittwochs- und Normalwanderungen werden ausdauernde Wanderungen angeboten. Die Mitgliederzahl beträgt jetzt 554.

1992 Suche nach neuer Geschaäftstelle

suchen wir wegen starker Mieterhöhung (vierfach) eine neue Geschäftsstelle und finden in der Köpenicker Straße in Kreuzberg ein neues Domilzil. Nach der Einweihung am 23. Oktober finden dort jetzt an jedem 1. und 3. Freitag im Monat die sog. „Köpi-Treffs“ statt. In den neuen Räumen wird am 20. Dezember der Landesverband Berlin des DAV gegründet. Ein Jahr später gibt es über unserer Geschäftsstelle einen nicht bemerkten Rohrbruch. Es ist eine vollkommene Renovierung notwendig. Die erste Sektionsfahrt „neuerer Art“ mit einem Reisebus in den Harz (Torfhaushütte) fand statt. Diese Fahrten sollen ab jetzt alljährlich mit wechselnden Zielen (alte/neue Bundesländer) durchgeführt werden. Initiator ist bis heute unser erster Vorsitzender Arno Behr, in den letzten Jahren tatkräftig unterstützt durch Frau Dr. Brigitte Ebner.

1993 Rohrbruch über der neuen Geschäftsstelle

Vollkommene Renovierung (Decken, Möbel, Teppichboden) erforderlich. Die erste Sektionsfahrt "neuerer Art" mit Reisebus in den Harz (Torfhaus) fand statt. Diese Fahrten sollen ab jetzt jährlich mit wechselnden Zielen (alte - neue Bundesländer) stattfinden. Die Sektion hat nun den dritten Fachübungsleiter Bergsteigen. 609 Mitglieder sind es zum Jahreswechsel 1993/94.

1994 neues Outfit für den Sektionsboten

Der Charlottenburger Sektionsbote erhält ein neues Gesicht und wird ab jetzt als Postvertriebsstück versandt (vorher Büchersendung). Er wird ab Heft 1 mittels PC erstellt und per Diskette an die Druckerei geliefert und erscheint ab diesem Jahr vier Mal im Jahr. Das Haus, in dem wir unsere Geschäftsstelle betreiben, muß von Grund auf saniert werden und wir müssen für längere Zeit die Räume verlassen. Ab 1995 wird erstmals das komplette Jahresprogramm für die Ausbildung im zweiten Heft des Jahres vorgestellt. Neu ist auch, dass nun Bücher und Ausrüstungsgegenstände ausgeliehen werden können. Die Kletteranlage in Reinickendorf steht uns ab Sommer 95 regelmäßig zur Verfügung.

1995 neuer Vorsitzender

Der 2. Vorsitzende Arno Behr wird erster Vorsitzender, Gerd Schröter, Redakteur und Beisitzer seit 1967, rückt nach. Erstmals wird in diesem Jahr das komplette Jahresprogramm für die Ausbildung zum 1. April vorgestellt (3 Seiten im Heft). Neu ist, daß nun auch Bücher und Ausrüstungsgegenstände ausgeliehen werden können. Die Kletteranlage in Reinickendorf (Sportjugend) steht uns ab Sommer regelmäßig zur Verfügung.

1996 Bibliothek ensteht

Durch Buchbesprechungen im Charlottenburger Sektionsboten legen wir den Grundstein für eine ausgedehnte Bibliothek. Unser Hauptaugenmerk gilt Sachbüchern und Führern. Wir sind zum ersten Mal beim Kinderfestival in Hohenschönhausen mit einem Kletterturm dabei. Der Mitgliederzuwachs in unserer Sektion betrug in diesem Jahr reale 20%; im gesamten DAV waren es gerade einmal 2%.

1997 Kletterwand in der Geschäftsstelle

In der Geschäftsstelle wird eine 8 qm große Kletterwand aus glasfaserverstärkten Kunststoffplatten zu Demonstrationszwecken errichtet. Vom Bergsportladen „Der 7. Grad“ (Frau Wald) bekommen wir eine transportable Kletterwand geschenkt. Wir nehmen unseren ersten „richtigen“ Kletterturm in Hohenschönhausen in Betrieb (15 m hoch, 300 qm Kletterfläche). Am 15. August zur Einweihung erscheint ein Sonderdruck des Charlottenburger Sektionsboten. Das 1000. Mitglied wird in diesem Jahr aufgenommen. Der Kletterturm in Reinickendorf wird mit unserer (finanziellen) Hilfe aufgestockt. Er „gehört“ uns damit zu einen Teil – wir haben einen zweiten Kletterturm. Die Sektion bekommt eine Homepage. Mitgliederzuwachs 10%, unser Vereinsetat überschreitet erstmals die 100.000-DM-Grenze. In einer Aufstellung des DAV steht unsere Sektion sowohl beim absoluten, als auch beim prozentualen Mitgliederzuwachs unter den ersten zehn Sektionen des DAV. Keine andere Sektion bringt es in diesen beiden Disziplinen gleichzeitig auf diese Plätze. Das Ausbildungs- und Tourenprogramm wird zusätzlich als eigener Sonderdruck herausgegeben.

1998 Jugend stellt eigene Inhalte im Sektionsboten

Unsere monatlichen Lichtbildervorträge finden nun in der Geschäftsstelle statt, weil uns die Landesbildstelle nach mehr als 40 Jahren die Benutzung ihrer Räumlichkeiten aufgekündigt hat. Erstmals erscheinen im Sektionsboten vier in eigener Regie gestaltete Jugendseiten. Einmal im Monat werden mit guter Resonanz „Spielenachmittage“ angeboten, zum ersten Male findet eine Nachtwanderung statt. Die Zahl der Fachübungs- und Jugendleiter erreicht die 20. Erste Nachtwanderung. Der Charlottenburger Sektionsbote erscheint mit Heft 2 zum ersten Mal mit dem Zusatznamen „BERLIN ALPIN“ und dem grünen DAV-Logo auf der Umschlagseite. Am 1.9. wird unser dritter Kletterturm, der Wuhletalwächter, 17 m hoch, in Marzahn in Betrieb genommen.

1999 Umbennenung des Boten in Berlin Alpin

„BERLIN ALPIN“ ist der neue Name unserer Vereinszeitung (bisher hieß sie seit Gründung der Sektion „Charlottenburger Sektionsbote“). Der neue Name ist beim Patent- und Markenamt in München geschützt worden. Der Name „BERLIN ALPIN e.V.“ wird als neuer Sektionsname diskutiert. Schließlich einigt man sich auf „AlpinClub Berlin e.V., Sektion des DAV, vorm. Sektion Charlottenburg“. Die Mitgliederversammlung am 4. Februar beschließt die Namensänderung. Zum ersten Mal wird in Berlin ein Klettercup – von uns veranstaltet – stattfinden (Messehallen/Funkturm). Am „Monte Balkon“, wie unsere Kletterturm in Hohenschönhausen nunmehr heißt, fand eine mit 1500 Personen besuchte Walpurgisnacht statt (einschl. Hexenverbrennung). Unser Kletterturm in Marzahn wurde auf einer Veranstaltung in Magdeburg zum „schönsten künstlichen Kletterfelsen Deutschlands“ erklärt. Mit dem Preisgeld wurde am Turm ein Wetterschutz-Pavillon errichtet.

2000 Umzug

Umzug in die neue Geschäftsstelle in der Spielhagenstraße 4 in Charlottenburg (rund 100 qm, eigener Jugendraum). Feier des 90. Geburtstages mit Einweihung der Geschäftsstelle. Unsere Hüttenumlage wird für zwei Jahre gesplittet; die eine Hälfte geht weiterhin nach Braunschweig, die andere zur Sektion Zittau. Später wird der gesamte Betrag nach Zittau überwiesen. Wir übernehmen damit die Hüttenpatenschaft für die Jonsdorfer Hütte. Im Jugendclub Schloßstraße (Charlottenburg) wird eine Indoor-Kletteranlage eingeweiht. Durch eine Kooperationsvereinbarung dürfen wir dort an zwei Tagen der Woche kostenlos trainieren Mit Inbetriebnahme der neuen Geschäftsstelle halten wir diese montags bis freitags von 16 bis 18 Uhr das ganze Jahr über für unsere Mitglieder und Kunden geöffnet. Dieser Dienst wird nur von Ehrenamtlichen durchgeführt. Mitgliedsbeiträge werden – soweit möglich – per Lastschriftverfahren eingezogen.

2001 Berlin Alpin wird bunt und neu

BERLIN ALPIN erscheint nun mit farbigem Umschlag und neuem Outfit. Die Innenseiten sind nach Themen gegliedert. Die Mitgliedsbeiträge werden von DM auf EURO umgestellt; die meisten Beträge werden dabei nach unten abgerundet. Erstmals feiern wir die „Sommersonnenwende“ mit einem Fest auf dem Bürgerssteig vor unserer Geschäftsstelle (Freibier und Umsonstessen). 1154 Mitglieder zählen wir nach Abzug der Abgänge. Damit ist der „Rekord“ aus dem Jahre 1943 überrundet worden. Eine neue kommerzielle Kletterhalle eröffnet in Neukölln; wir können für unsere Mitglieder ermäßigte Eintrittspreise erreichen. Der Fahnenmast auf dem Rathaus Spandau wird wegen Mangel an finanziellen Mitteln des Bezirkes von Mitgliedern unserer Sektion repariert. Der erste Vorsitzende Arno Behr wird wegen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für die Sektion mit der Bürgermedaille des Bezirkes Charlottenburg ausgezeichnet. Die drei Flyer „Mitglied werden“, „Wo unsere Mitglieder klettern“ und „Wenn DAV dann ACB“ erscheinen als dreiseitiges Faltblatt in Farbe erstmals in diesem Jahr.

2002 Ausbildungs- und Tourenprogramm rückt in die erste Ausgabe von Berlin Alpin

Das Ausbildungs- und Tourenprogramm wird ab diesem Jahr bereits im ersten Heft, also schon zum 1. Januar, abgedruckt. Ein neuer transportabler Kletterturm wird angeschafft. Der Kletterturm in Hohenschönhausen muß eingezäunt werden. Zum Betreten können bei uns Schlüssel ausgeliehen werden. Der Sonderdruck des Ausbildungs- und Tourenprogrammes (12 Seiten) erscheint ab diesem Jahr mit vierfarbigem Umschlag. Wo wir überall im Einsatz waren: Landesgartenschau Eberswalde, Kinderfestival in Hohenschönhausen, Sommerfestival in der Columbiahalle in Tempelhof, Tag der offenen Tür beim Verbraucherschutzministerium, Flößerfest in Finowfurt, Kietzfest Falkplatz (Prenzlauer Berg), KiezSportfest Klausener Platz (Charlottenburg), Trabrennbahn Karlshorst und GSW in Spandau. Bei uns wird als Pilotprojekt für den gesamten DAV ein neuer DAV-Ausweis (Scheckkarte ohne Bild) eingesetzt. Neue Mitglieder die erst Mitte des Jahres eintreten, erhalten – weil sie ja laut DAV-Vorschrift den vollen Jahresbeitrag zahlen müssen – einen Einkaufsgutschein für ein Sportgeschäft. Das wird auch in den nächsten Jahren so praktiziert. Ab dem nächsten Jahr hat BERLIN ALPIN jetzt den Untertitel „magazin für bergsteiger“. Der zweite Vorsitzende sucht und findet mit Hilfe der örtlichen Behörden tatsächlich unseren Baugrund für die vor 75 Jahren einmal geplante Charlottenburger Hütte im hinteren Voldertal (Tirol, Tuxer Alpen). Zum letzten Mal nach über 90 Jahren findet eine Weihnachtsfeier statt. Wegen mangelnder Beteiligung wurde diese Veranstaltungsreihe beendet. Die Satzung wurde in diesem Jahr in einigen Teilen geändert, u.a. um die Absicherung für die Vertreter der Ausbildung, wie Fachübungs- und Jugendleiter.

2003 Untertitel "magazin für bergsteiger"

BERLIN ALPIN hat jetzt den Untertitel "magazin für bergsteiger". Der zweite Vorsitzende sucht und findet tatsächlich unseren Baugrund für die vor 75 Jahren einmal geplante Charlottenburger Hütte im hinteren Voldertal (Tirol, Tuxer Alpen). Zum letzten Mal nach über 90 Jahren findet eine Weihnachtsfeier statt; wegen mangelnder Beteiligung wurde diese Veranstaltung beendet.

2004 4. Kletterturm übernommen

Wir übernehmen unseren vierten Kletterturm in Berlin. „Schwedter Nordwand“ heißt der 15 m hohe künstliche doppelte Kletterfelsen mit ca. 250 qm Kletterfläche im Mauerpark (Prenzlauer Berg, nahe Gleimstraße und Ringbahn). Im Vereinsheft werden jetzt vier Seiten in Farbe gedruckt. Zusammen mit der Sektion Berlin unter dem Dach des Landesverbandes wird im Rahmen einer Veranstaltung der Film „Die weiße Hölle vom Piz Palü“ gezeigt. Der Stummfilm wird von einer Pianistin begleitet. Der Veranstaltungsort, das „Schlot“, ein Jazzkeller an der Chausseestraße mit Platz für ca. 150 Personen, war überfüllt. Im Laufe des Jahres wird das 2000. Mitglied begrüßt. Bereinigt zählen wir am Jahresende 1873 Mitglieder.

2005 Der Etat steigt über 100.000 EUR

Der Etat der Sektion überschreitet die 100.000-EURO-Grenze. Heft 1 von BERLIN ALPIN hat eine Seitenzahl von 60 erreicht. Mit Heft 2 werden nun 8 Seiten in Farbe gedruckt. Das Jahresprogramm (als Sonderdruck) umfaßt in diesem Jahr wegen der zahlreichen Angebote 16 Seiten (vier in Farbe). Ab Heft 3 wird (wieder einmal) das äußere Erscheinungsbild unserer Vereinszeitung geändert – so wie es auch heute 2010 noch besteht. Und der Vorstand beklagt sich zum-zigsten Male, dass niemand bereit ist ehrenamtlich hier und da mal zu helfen. Aber wir haben am 4. Juli unsere Geschäftsstelle käuflich erworben und am 1. August übernommen. „Charlottenburger Hütte“ soll das Haus nun heißen und damit haben wir das Versprechen von 1977 wahr gemacht: Der damalige Verkaufserlös unserer Tulfer Hütte ist wieder in eine eigene Hütte investiert worden. Als erste Maßnahme an unserer Hütte ließen wir im Dezember ringsherum die gesamten äußeren Grundmauern gegen aufsteigende Feuchtigkeit isolieren. Heute, 2010, läßt sich sagen, dass diese Maßnahme ein Erfolg war. Auch die alte und verzogene Holz-Haustür wurde gegen eine moderne isolierte Alu-Tür ausgetauscht. In diesem Jahr muß auch die Kletteranlage „Schwedter Nordwand“ eingezäunt werden – das Bezirksamt will es so. Wir richten es ein, dass die Schlüssel von der Einzäunung des Monte Balkon in Hohenschönhausen auch hier passen. Die Schlüssel kann man in unserer Geschäftsstelle weiterhin ausleihen. Am Ende des Jahres haben wir nach Abzug der Abgänge erstmals über 2000 Mitglieder.

2006 Sanierung der Geschäftsstelle 

Die durch die frühere Feuchtigkeit vorhandenen Putzschäden innen und außen an unserer Geschäftsstelle werden beseitigt, die Außenwand gestrichen und innen alles neu tapeziert und getüncht. Die Garderobe wird mit Holz verkleidet und die Bücherei mit einem neuen Ordnungssystem versehen. Alle diese Arbeiten haben Sektionsmitglieder ehrenamtlich durchgeführt. Auch unser Kletterturm in Hohenschönhausen musste nach 9 Jahren komplett saniert werden – auch dieses ehrenamtlich. Sogar die Nachtwache, die den abbindenden Beton bewachte gehört zu diesen Spezies. Verschiedene Mitglieder haben ihre Autos bekleben lassen und fahren nun für den AlpinClub Reklame. Auch im U-Bhf. Bismarckstraße weist ein Dauer-Plakat auf unsere Sektion hin. Fußball-Weltmeisterschaft und Sommerfest fallen auf einen Tag. Der AlpinClub stellt eine Riesen-Leinwand auf, damit unsere Gäste nichts versäumen.

2007 Berlin Alpin wird durchweg farbig

Unsere Vereinszeitung erreichte bei Heft 1 mit einer Auflage von 2100 Exemplaren und 64 Seiten die auflagenstärkste Ausgabe in der gesamten Geschichte unserer Sektion. Und ab Heft 2 wird nunmehr das ganze Heft ohne Aufpreis in Farbe gedruckt. Auch das ist ein- und erstmalig in der Geschichte. Für 2008 wird eine neue Beitragsstruktur beschlossen. Die wichtigsten Änderungen sind, dass jetzt alle Senioren über 70 Jahre B-Mitglied werden können und dass die Grenze zwischen Junior und Voll-Mitglied von 28 auf 25 Jahre herunter gesetzt wird. Über 2400 Mitglieder zählen wir nach Abzug der Abgänge Ende des Jahres 2007. Es gibt nun einen Familiengruppenleiter, der 2008 eine Familiengruppe ins Leben ruft.

2009 Heizung saniert

Nun ist auch die Heizungsanlage (Fernwärme) in unserer Geschäftsstelle generalüberholt worden. Eine defekte Umwälzpumpe und eine tropfende Rohrmuffe hatten die Reparatur bereits angekündigt. Unsere Vereinszeitung kann jetzt auch im Anschnitt, also ohne umlaufenden weißen Rand, gedruckt werden. Es wird festgelegt, daß Mitglieder, die nach dem 1. September eintreten, nur noch den halben Mitgliedsbeitrag entrichten müssen. Der Vorstand hat beschlossen ab Herbst 2009 eine bezahlte Halbtagskraft einzustellen, um die ehrenamtlichen Kräfte zu entlasten. Wieweit die Lohnkosten aus den aufkommenden Mitgliedsbeiträgen bestritten werden können, wird die Zukunft zeigen. Notfalls müssen diese nach über 10 Jahren einmal erhöht werden. Als Hinweis auf unseren 100. Geburtstag im nächsten Jahr wird ein besonderes Logo eingeführt, dass auf Briefbögen und anderen Drucksachen für eine gewisse Zeit angebracht wird.

 

2010 Der AlpinClub Berlin feiert sein 100-jähriges Bestehen

Dieses Jubiläum wurde feierlich begangen. Neben Grußworten prominenter Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Politik gab es einen Festvortrag von „dem“ Bergsteiger, Kletterer und Autor sowohl von Kletter- und Gebietsführern als auch Erlebnisberichten im norddeutschen Raum, ebenso wie ein Buffet der Extraklasse, Live-Musik, Bier-Garten mit Grill u. v. m.!

Aus Anlaß unseres Jubiläums fand bei uns am 18.09. die 23. Tagung des Ostdeutschen Sektionenverbandes statt und es wurde an alle Mitglieder, Freunde und Gönner eine 100-seitige kostbar gestaltete Broschüre als Festschrift im Sonderformat 21 x 21 cm versand.

An allen Türmen gab es zudem ein Schnupperklettern und es seilten sich am 18.09. mehrere Mitglieder vom Turm des Rathauses Charlottenburg ab.

2011 Umfang von "AlpinBerlin gestiegen

Heft 1 von "AlpinBerlin" hat wieder die sagenhafte Seitenzahl von 60 erreicht, was auf das umfangreiche Ausbildungsprogramm für 2011 zurückzuführen ist.

Unsere Sektion erhält den 4. Preis beim Innovationswettbewerb des Berliner Sports

Die Mitgliedsbeiträge werden erhöht.

 

2012 Sperrung des „Monte Balkon“ in Hohenschönhausen.

Leider muß der 1997 erbaute Kletterturm „Monte Balkon“ in Hohenschönhausen wegen Baufälligkeit gesperrt werden.
Die 20. Sektionsfahrt, diesmal nach Eisenach findet statt.
Für die „Ausdauernden Wanderungen“ findet sich kein Wanderleiter mehr und werden so ab Januar abgesagt/unterbrochen.
Erstmals haben wir am 01.01. nach Abzug der Abgänge per 31.12. des Vorjahres über 3000 Mitglieder.
Im Klettersportzentrum Spandau konnte der unterbrochene Kletterbetrieb nach der Sanierung des Hallenfußbodens schon im April wieder aufgenommen werden.
Zwei neue Wanderleiter wurden gefunden; ab Oktober geht es mit den ausdauernden Wanderungen wieder weiter.
Die seit über 10 Jahren im Vereinsheft laufenden Serien über Bergblumen und Berge Berlins werden beendet.

2013 Neue Kletteranlage in Spandau und neue Homepage

Einweihung der neuen Kletteranlage in Spandau im Spektepark. Grundlegende Erneuerung der Homepage www.alpinclub-berlin.de.
Neue Toilettenbecken in der Geschäftsstelle
1. Kunstausstellung der Universität der Künste in unserer Geschäftsstelle.

Summit Club

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